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Aktuelle Informationen für Casino- und Spielbank-Besucher
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Herausgeber:
Gaming VC Corp
35. Jahrgang |
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| AKTUELLE CASINO-NACHRICHTEN |
"Häschencasino" in London
Der 84-jährige 'Playboy'-Gründer will sein Geschäftsimperium expandieren und plant, sich vom "Erwachsenenprogramm" zu entfernen, um sich "durchschnittlicheren" Projekten zu widmen.
So ist geplant, in London und Macao Casinos zu eröffnen.
(02.08.10)
Termin für Bremen steht
Das neue Casino der Westspiel-Gruppe in Bremen soll am 2.12. eröffnet werden.
Auf fast 1 000 Quadratmetern sollen die Bereiche Automatenspiel und "Klassisches Spiel" zusammengelegt werden. Insgesamt können sich die Gäste auf ein größeres Angebot und mehr Unterhaltung freuen: fünf Roulette-Tische, zwei "Black-Jack"-Tische, vier Poker-Tische und 130 Automaten.
(03.08.10)
Bingo in Hohensyburg
Das Dortmunder Casino veranstaltet in der Zeit vom 15.8. bis 9.9., jeweils von Sonntag bis Donnerstag, kostenlose Bingospiele.
Pro Tag werden ab 16.00 zwei Durchgänge gespielt mit einem möglichen Gewinn von 50 Euro.
(06.08.10)
Party in Aachen
Das Aachener Automatencasino veranstaltet am 4.9, erneut eine Gästeparty. Bekannte Künstler werden auftreten und die Gäste unterhalten. Der Eintritt ist frei, ebenso wie ein Imbiss und Getränke.
(10.08.10)
Klauende Croupiers in Kassel
Wie jetzt bekannt wurde, sollen zwei Tisch-Chefs der Kasseler Spielbank für mehrere tausend Euro Jetons entwendret haben.
Da deren Kleidung über keine Taschen verfügt, sollen die Jetons in den Unterhosen raus geschmuggelt worden sein, um von einem Komplizen eingetauscht zu werden.
(16.08.10)
Russland flopt
Die vier Sonderspielzonen mit Casinoerlaubnis in Russland erwiesen sich bisher als totaler Flop. Es finden sich einfach keine privaten Investoren, die dort Casinos bauen wollen. Es wird angedacht, nunmehr am Schwarzen Meer in Badeorten Casinos zu etablieren.
(20.08.10)
Baccara-Wettbewerb in Baden Baden
Anläßlich der berühmten Rennwoche auf der Galopprennbahn veranstaltet das Casino Baden Baden einen Baccara-Wettbewerb.
Die Veranstaltung findet am 3. und 4. September statt. Es winken Preisgelder von 17.000 Euro.
(21.08.10)
Mainz zieht um
Mitte September soll die Eröffnung in den neuen Räumlichkeiten sein.
Die Spielbank hat ihr Domizil im "Dom-Flügel" des Hilton Hotels, auf der anderen Strassenseite. Alles wird neu sein, inclusive der renovierten Tiefgarage.
(22.08.10)
Wiesbaden braucht Croupiers
Die Spielbank Wiesbaden expandiert und sucht daher in möglichst vielen Spielen einsetzbare, engagierte Croupiers (m/w) zur Festanstellung.
Die Spielbank bietet ihren Croupiers den wohl modernsten und zukunftssichersten Arbeitsplatz aller Spielbanken, da sie ständig technische Neuerungen, teilweise auch patentiert, einführt.
(24.08.10)
Casino Austria in England
Am Donnerstag hat die Auslandstochter Casinos Austria International (CAI) ein Casino im "Corinthian Club" im schottischen Glasgow eröffnet.
Das Angebot der CAI umfasst zehn Spieltische, 16 Roulette-Terminals und 20 Slot Machines.
(27.08.10)
Entertainment der Spielbank Hamburg
Zusätzlich zum klassischen Glücksspiel bietet die Spielbank Hamburg an: Die "RedBlack Lounge" im Casino Esplanade öffnet an den Wochenenden eine Erlebniswelt, die sich im Ambiente einer stylishen Bar mit Musik abspielt.
Geöffnet ist die Lounge jeweils am Wochenende.
(06.09.10)
neues Mainz
Am 15.9. eröffnet die neue Spielbank Mainz.
Sie befindet sich direkt gegenüber dem alten Domizil auf der anderen Strassenseite.
Im Angebot wird Roulette, Black Jack und Poker im live-Spiel sein. Außerdem ein ausgedehnter Automatenbereich mit zwei Multi-Roulette-Anlagen.
(07.09.10)
Stralsund Jackpot
In der kleinen Automatenspielbank Stralsund kann man auch gut gewinnen.
Der Jackpot in Höhe von 100.000,- Euro war gefallen.
Der Gewinn wurde an einem sogenannten "Highroller"-Automaten erzielt,bei dem hohe Spieleinsätze und -gewinne möglich sind.
(11.09.10)
Noch eine Spielbank in Bayern?
Feldafings (am Starnberger See gelegen) Bürgermeister Bernhard Sontheim zugleich Vorsitzender des Tourismusverbandes, findet die Idee reizvoll.
Nach gültigem Recht in Bayern, das vom Urteil aus europäischer Eben nicht berührt wird, könnte es im Regierungsbezirk Oberbayern noch eine weitere Spielbank geben. Feldafing würde die gesetzlichen Vorgaben erfüllen.
(13.09.10)
Oktoberfest in Duisburg
Das Casino Duisburg veranstaltet ein "Oktoberfest" in der Zeit vom 1. bis 23.10.
Es gibt ein "blau-weiß geprägtes Spielvergnügen" und bajuwarische Gaumenfreuden. Die Gäste können bei Brezn, Leberkäs und Wiesenbier nicht nur herzhaft schlemmen, sondern auch mit etwas Geschick tolle Preise beim Baumstamm-Wettnageln abräumen.
(16.09.10)
Wird Waren/Müritz geschlossen?
Das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Betreiber planen die Spielbank kurzfristig zu schliessen.
Bereits zum 15.10. soll das Spiel beendet werden.
Die Verhandlungen mit der zuständigen Gewerkschaft laufen bereits.
(22.09.10)
Wiener Casinoüberfall abgeurteilt
Die Räuber, die im Februar ein Wiener Casino ausraubten und dabei rund 600.000 Euro erbeutete, wurden inzwischen abgeurteilt. Die drei Haupttäter erhielten jeweils 10 Jahre Haft. Die Nebentäter, unter anderem auch ein ehemaliger Angestellter, erhielten zwischen drei und acht Jahren.
(24.09.10)
Spielbank Berlin zieht um
Direkt unter dem Fernsehturm, da wo bisher das Automatencasino war, wird am 3.10. auf 2 Etagen die neue Spielbank bezogen.
Ab dem 3. Oktober lädt das Casino Berlin zum "Tag der offenen Tür" und bietet allen Interessierten einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Am 4. und 5. Oktober werden brandneue Spielautomaten direkt durch die Hersteller vorgestellt, die Besucher erhalten Spielerklärungen und können sich durch attraktive Gewinnspiele überraschen lassen.
Höhepunkt der vier Eröffnungstage ist der 6. Oktober. Dann steigt ab 18:00 Uhr die große Einweihungsparty mit einem bunten Unterhaltungsprogramm rund ums Thema "Street Art".
(27.09.10)
Neues Spiel in Hohensyburg
Ab dem 3.10. wird im "Fun-Bereich" des Casinos ein neues Spiel angeboten.
"Deux Amis" wird mit 6 x 52 normalen Spielkarten gespielt, die – wie vom Black Jack gewohnt – aus einem "Schlitten" gezogen werden. Vor jeder Spielrunde können die Spieler ihre Jetons auf einem Tableau platzieren und dabei auf Nummern und auf Spielfarben setzen.
Jede Spielrunde beginnt, indem der Croupier drei Karten aus dem Schlitten zieht und sie vor sich auf den Tisch legt, die erste verdeckt und die anderen beiden offen. Es gilt, den addierten Wert der offenen Karten zu treffen, Bildkarten (Buben, Damen, Könige) zählen dabei zehn Punkte, Asse 11.
Alternativ kann auf die Kartenfarbe, wie bei einer Einfachen Chance, gesetzt werden.
(28.09.10)
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| NAMEN
UND NOTIZEN |
Holland mit erstem privatem Pokerraum
In Glane (Nähe von Gronau) an der deutsch/holländischen Grenze hat der erste Pokerraum in Holland am 31.7. eröffnet.
Poker gilt, bedingt durch Gerichtsurteil, nicht mehr als Glücksspiel.
(04.08.10)
Niedersachsen will auch aussteigen
Die Landesregierung Niedersachsen hat am vergangenen Mittwoch angekündigt, den seit 2008 geltenden Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) verbessern zu wollen. Demnach sollen ab 2012 Sportwetten privater Anbieter möglich sein, wenn sie staatlich lizenziert sind.
(09.08.10)
Schweizer Spielstudie
Jeder dritte junge Mensch in der Schweiz spielt gelegentlich um Geld - jeder achte häufig. Das zeigt eine Studie der Universität Lausanne. Da sich Glücksspieler öfter betrinken und mehr rauchen als Nicht-Spieler, sollen die Studien-Resultate in die Gesundheitsprävention einfliessen.
Die Untersuchung bestätigte in der Tendenz auch Befunde früherer Studien: Geldspiel geht einher mit dem Risiko für Depressionen und psychischen Erkrankungen.
Da fragt sich die Redaktion: Gilt das auch für "Börsianer"?
(13.08.10)
GOOGLE GAMES ?
Glaubt man Berichten der amerikanischen Presse, wird Google in absehbarer Zeit eine Online-Gaming-Offensive starten. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Legalisierung von Online-Poker in den USA und in Europa bisher Frankreich un Italien spricht einiges dafür.
(30.08.10)
EuGH kippt Monopol
Europäischer Gerichtshof fordert Nachbesserungen am Staatsvertrag zum Glücksspiel – und strengere Regeln für Spielhallen. Das staatliche Monopol für Sportwetten und Lotterien in Deutschland ist in seiner jetzigen Form rechtswidrig. Dies entschied am Mittwoch der Europäische Gerichtshof (EuGH). Denn das Monopol greife unverhältnismäßig in die Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit ausländischer Glücksspielfirmen ein, so die Luxemburger Richter.
(10.09.10)
Auch Fernesehen will Freigabe des Monopols
Die Fernsehbranche erwartet durch die Freigabe des staatlichen Monopols einen Umsatzschub. Die Sender könnten durch die Wetteinnahmen unabhängiger vom normalen Werbemarkt werden. Insbesondere der Bezahlsender Sky und der Sportkanal Sport 1 (früher DSF), würden profitieren.
(18.09.10)
Wettanbieter reagieren
Wenige Tage nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGh) zum Glücksspiel-Monopol hat, wie wir erfuhren, der erste internationale Sportwettenanbieter Antrag auf Zulassung in Niedersachsen gestellt.
(20.09.10)
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| POKERECKE |
Gewinnen – wie ?
"Sieht gar nicht so schwierig aus. Wie lange wird es dauern , bis ich ein Siegspieler bin?"
"Das kommt wieder einmal darauf an."
"Es kommt auf mich an, richtig?"
"Richtig. Es kommt darauf an, ob du im Eifer des Gefechts das Gelernte auch umsetzen kannst. Vor allem kommt es aber darauf an, ob du der Versuchung widerstehen kannst. Beliebige einfarbige Karten und niedrige Paare werden dich in Versuchung führen, genauso wie die riesigen Pötte, die deine Gegner mit Blättern wie 9-6s gewinnen. Der Dämon des Glücksspiels wartet auf dich."
"Der Dämon des Glücksspiels?"
"ja, der Dämon, der Menschen dazu verführt Glücksspiele zu spielen. Der Dämon, der mich gelegentlich an den Würfeltisch führt. Der Dämon, der deinen Gegner mit einer Hand wie 7-4s zweimal mitgehen lässt. Spielen macht Spaß. Einen riesigen Pot zu gewinnen macht Spaß. Wenn du aussteigst, kannst du beides nicht mehr. Die Versuchung ist groß."
"Und wie kann ich das vermeiden?"
"Das geht nicht immer. Wir alle erliegen gelegentlich der Versuchung. Du selbst musst aber entscheiden, ob du langfristig ein schwacher Glücksspieler oder ein disziplinierter Pokerspieler sein willst."
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| ROULETTE-EXPERTEN-FORUM |
DIE BERESFORD-PROGRESSION
Die Beresford-Progression kann in vielen Varianten angewandt werden. Mit ihr können gute Gewinne realisiert werden, wobei sich eventuelle Verluste in Grenzen halten. Die Amerikanische Abstreichprogression stand gewissermassen Pate für diese Progressionsvariante. Die Beresford-Progression ist die Umkehrung der Amerikanischen Abstreichprogression (auch Labouchère genannt). Während jedoch beim Original im Gewinnfalle Satzglieder gestrichen werden, verfolgt die Beresford-Progression den umgekehrten Weg: Hier werden im Verlustfall Satzglieder gestrichen.
Die Beresford-Progression ist wie folgt aufgebaut: Es werden zunächst einige Einser, z.B. zehn, untereinander geschrieben. Dann werden die oberste 1 und die unterste 1 addiert und somit beträgt der erste Einsatz 2 Stücke. Bei einem Gewinn bleiben die beiden Ziffern stehen und der nächste Satz ergibt sich wiederum aus der Addition der obersten und der untersten Ziffer, somit beträgt der nächste Einsatz 1 + 2 = 3 Stücke.
Geht der Satz jedoch verloren, werden die 3 sowie die 1 und die 2 gestrichen usw. Der nächste Satz ergibt sich dann wieder aus der Addition der obersten und der untersten 1 und beträgt somit 2 Stücke. Die Summe der Addition wird immer an die Reihe angehängt.
Selbstverständlich müssen die Einser nicht untereinander geschrieben werden, sondern sie können auch in einer Reihe nebeneinander stehen. Es werden immer so viele Einser angeschrieben, wie man im Höchstfall verlieren will. Sind dann alle Einser gestrichen, dann hat man so viele Stücke verloren, wie man Einser angeschrieben hat (z.B. mit zehn Einsern hat man 10 Stücke verloren usw.). Eine 1 bedeutet immer 1 Stück. Will man ein Kurzspiel, so schreibt man nur einige wenige Einser an, will man ein längeres Spiel, so schreibt man entsprechend mehr Einser an.
BEISPIEL:
Es sollen 10 Stücke riskiert werden, die wir nebeneinander schreiben:
1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
Der erste Satz besteht aus 1 + 1 = 2 Stücken. Die 2 wird an die Einserreihe angehängt:
1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2
Der Satz gewinnt. Der folgende Satz ergibt sich dann aus der Addition der ersten 1 und der letzten Ziffer der Reihe, der 2: Er beträgt 3 Stücke. Die 3 wird an die Reihe angehängt.
Der Satz gewinnt. Der folgende Satz ergibt sich aus der Addition der ersten 1 und der letzten Ziffer der Reihe, der 3: Er beträgt 4 Stücke. Die 4 wird an die Reihe angehängt, die dann folgendes Aussehen hat:
1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 3 4
Der nächste Satz geht nun verloren. Es werden der Einsatz und die beiden Ziffern, die zu diesem Einsatz geführt haben, gestrichen, also die 4, die 3 und die 1. Das sieht dann so aus (die gestrichenen Zahlen sind fett markiert):
1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 3 4
Die Reihe sieht dann nach Streichung so aus:
1 1 1 1 1 1 1 1 1 2
Der nächste Satz ergibt sich aus der Addition von 1 (linke 1) und 2 und beträgt somit 3 Stücke, wobei die 3 an die Reihe angehängt wird. Der Satz geht verloren, es werden die 1, die 2 und die 3 gestrichen (die gestrichenen Ziffern sind fett markiert):
1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 3
Der nächste Satz ergibt sich wieder aus der Addition der beiden äusseren Ziffern, also 1 + 1 = 2 Stücke Einsatz, wobei die 2 wieder an die Reihe angehängt wird, die dann folgendes Aussehen hat:
1 1 1 1 1 1 1 1 2
Das bisherige Ergebnis lautet +2, +3, -4, -3, was einen Minussaldo von 2 ergibt. Es wurden also zwei Einser verloren, so dass die Reihe noch acht Einser aufweisen muss. Es können also, um das noch einmal zu wiederholen, immer nur so viele Einser (Stücke) verloren werden, wie in der Anfangsreihe angeschrieben worden sind.
Neben dem vorprogrammierten Verlust, also dem selbst gesetzten Verlustlimit, kann auch der Gewinn, den man mitnehmen möchte, bestimmt werden.
Aus dem folgenden Beispiel, bei dem der Einfachheit halber nur die gefallene Chance (Schwarz oder Rot) nachgesetzt wird, soll noch einmal die Wirkungsweise der Beresford-Progression demonstriert werden. Es werden fünf Einser nebeneinander geschrieben, also maximal fünf Stücke riskiert:
1 1 1 1 1
PERM. |
S |
R |
Eins. |
Ergeb. |
Saldo |
| 8 |
|
|
|
|
+2 |
|
| 20 |
|
S |
|
2 |
+3 |
+2 |
| 6 |
|
S |
|
3 |
+4 |
+5 |
| 6 |
|
S |
|
4 |
-5 |
+9 |
| |
34 |
S |
|
5 |
+4 |
+4 |
| |
9 |
|
S |
4 |
- |
+8 |
| 11 |
|
|
S |
5 |
5 |
+3 |
| |
12 |
S |
|
4 |
-4 |
-1 |
| 2 |
|
|
S |
3 |
-3 |
-4 |
| |
1 |
S |
|
1 |
-1 |
-5 |
Die Vorgabe von 5 Stücken war schnell verbraucht. Doch wenn man nur fünf Stücke riskiert, sollte man sich auch mit fünf Stücken Gewinn zufrieden geben, die schon nach dem zweiten Satz erreicht worden waren. Ausserdem ist das einfache Nachspielen der gefallenen Chance auf Dauer kein Marsch, bei dem mit nachhaltigem Gewinn zu rechnen ist.
In der nächsten Ausgabe des ROULETTE-NEWSLETTER werden wir einige gewinnorientierte Anregungen (Märsche) vorstellen, die in Verbindung mit der Beresford-Progression substantielle Gewinne erwarten lassen.
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| SYSTEMANALYSEN |
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GELDREGEN
Wir hörten von diesem einzigartigen System für die Einfachen Chancen, bei dem eine Partie mit durchschnittlich 17 Coups inclusive der Vorbuchung, die grundsätzlich neun Coups beträgt, beendet ist.
Hochinteressant soll sein, dass man die letzten Coups gleich wieder als Neuanbuchung benutzen kann und somit leicht mehrere Partien hintereinander – auch im Internet – spielen kann.
Der Durchschnittsertrag soll drei oder mehr Stücke betragen, wohlgemerkt masse égale.
Leider lag uns noch kein Rezensionsexemplar vor.
Das wird im nächsten ROULETTE-Newsletter nachgeholt.
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| FAITES VOTRE JEU |
DUTZEND-KATALYSATOR
Einmal ganz neue Wege bei der Satzermittlung schlägt der DUTZEND-KATALYSATOR ein, der die Satzsignale mit Hilfe der drei Dutzenden ermittelt. Bei dieser Strategie werden die Sätze nicht direkt aus der Schwarz-/Rot-Permanenz ermittelt, sondern über die Dutzende geleitet, die damit eine Katalysatorrolle übernehmen. Im folgenden wird das Spiel mit Schwarz und Rot demonstriert, es kann aber ohne weiteres auch mit Pair/Impair oder Passe/Manque kombiniert werden, obwohl diese beiden letztgenannten Chancenpaare bei den Tests weniger gut abgeschnitten haben.
Die wenigen Regeln sind einfach und übersichtlich:
- Bei allen drei Dutzenden wird notiert, ob Schwarz oder Rot nach ihrem Erscheinen folgen.
- Es wird immer die Farbe gesetzt, die innerhalb der letzten drei notierten Coups bei dem einzelnen Dutzend vorherrscht. Ist also z.B. nach dem ersten Dutzend Schwarz, Rot, Schwarz erschienen, so wird nach dem erneuten Erscheinen des ersten Dutzends auf Schwarz gespielt, weil Schwarz in den letzten drei Coups dominiert.
- Zu Beginn einer Partie kann auch schon nach zwei Notierungen gesetzt werden, wenn diese gleich sind, z.B. Schwarz, Schwarz mit Satz auf Schwarz bzw. Rot, Rot mit Satz auf Rot.
- Jedes Dutzend wird für sich betrachtet, es werden also bei der Ermittlung der Sätze nur die Notierungen aus dem ersten oder zweiten oder dritten Dutzend berücksichtigt.
Aus der folgenden Demonstrationspartie vom 1.1.1997 Baden-Baden geht der Ablauf eindeutig hervor.
| S |
|
R |
1.Dtz. |
2.Dtz. |
3.Dtz. |
Satz |
Saldo |
|
| 11 |
|
|
|
|
|
|
|
|
| 29 |
|
|
S |
|
|
|
|
|
| |
|
9 |
|
|
R |
|
|
|
| 24 |
|
|
S |
|
|
|
|
|
| |
|
5 |
|
R |
|
|
|
Satz auf Schwarz! |
| 28 |
|
|
S |
|
|
S |
1+ |
|
| |
|
21 |
|
|
R |
|
|
|
| |
|
12 |
|
R |
|
|
|
Satz auf Schwarz! |
| |
|
5 |
R |
|
|
S |
0 |
Satz auf Schwarz! |
| |
0 |
|
|
|
|
S |
|
|
| |
|
18 |
R |
|
|
|
1- |
Satz auf Schwarz! |
| |
|
21 |
|
R |
|
R |
0 |
Satz auf Rot! |
| |
|
12 |
|
R |
|
R |
1+ |
Satz auf Rot! |
| 20 |
|
|
S |
|
|
R |
0 |
Satz auf Rot! |
| |
|
32 |
|
R |
|
R |
1+ |
Satz auf Rot! |
| 10 |
|
|
|
|
S |
R |
0 |
Satz auf Rot! |
| 15 |
|
|
S |
|
|
R |
1- |
Satz auf Rot! |
| |
|
18 |
|
R |
|
R |
0 |
Satz auf Rot! |
| 26 |
|
|
|
S |
|
R |
1- |
Satz auf Rot! |
| |
|
7 |
|
|
R |
R |
0 |
Satz auf Schwarz! |
| 2 |
|
|
S |
|
|
S |
1+ |
Satz auf Schwarz! |
| 24 |
|
|
S |
|
|
S |
2+ |
Satz auf Rot! |
| 11 |
|
|
|
S |
|
R |
1+ |
Satz auf Schwarz! |
| 6 |
|
|
S |
|
|
S |
2+ |
Satz auf Schwarz! |
| |
|
30 |
R |
|
|
S |
1+ |
Satz auf Rot! |
| |
|
19 |
|
|
R |
R |
2+ |
Satz auf Schwarz! |
| 11 |
|
|
|
S |
|
S |
3+ |
|
- Satz: Nach dem Fallen der 5 Satz auf Schwarz, da nach Erscheinen des ersten Dutzends zweimal Schwarz erschienen ist. Satz trifft, Saldo 1+.
- Satz: Nach dem Fallen der 12 Satz auf Schwarz, da nach dem Erscheinen des ersten Dutzends Schwarz überwiegt. Satz trifft nicht, Saldo 0.
- Satz: Nach dem Fallen der 5 Satz auf Schwarz, da auf dem ersten Dutzend Schwarz in den letzten drei Erscheinungen überwiegt. Satz wird erst von der Zero getroffen und verliert dann. Saldo 1-.
- Satz: Nach dem Fallen der 18 Satz auf Rot, da nach Erscheinen des zweiten Dutzends zweimal Rot erschienen ist. Satz trifft, Saldo 0.
- Satz: Nach dem Fallen der 21 Satz auf Rot, da auf dem zweiten Dutzend Rot in den letzten drei Erscheinungen überwiegt. Satz trifft, Saldo 1+.
- Satz: Nach dem Fallen der 12 Satz auf Rot, da beim ersten Dutzend Rot in den letzten drei Coups überwiegt. Satz trifft nicht, Saldo 0.
- Satz: Nach dem Fallen der 20 Satz auf Rot, da Rot beim zweiten Dutzend in den letzten drei Coups dominiert. Satz trifft, Saldo 1+.
- Satz: Nach dem Fallen 32 Satz auf R, da nach dem Erscheinen des dritten Dutzend bisher nur Rot gekommen ist. Satz trifft nicht, Saldo 0.
- Satz: Nach dem Fallen der 10 Satz auf Rot, da beim ersten Dutzend in den letzten drei Coups Rot überwiegt. Zero kommt, Satz verliert danach, Saldo 1-.
- Satz: Nach dem Fallen der 15 Satz auf Rot, da bisher nach dem zweiten Dutzend immer nur Rot gekommen ist. Satz trifft, Saldo 0.
- Satz: Nach dem Fallen der 18 erneut Satz auf Rot, da bisher nach dem zweiten Dutzend immer nur Rot gekommen ist. Satz trifft nicht, Saldo 1-.
- Satz: Nach dem Fallen der 26 Satz auf Rot, da beim dritten Dutzend Rot in den letzten drei notierten Erscheinungen überwiegt. Satz gewinnt, Saldo 0.
- Satz: Nach dem Fallen der 7 Satz auf Schwarz, da beim ersten Dutzend in den letzten drei notierten Erscheinungen Schwarz überwiegt. Satz gewinnt, Saldo 1+.
- Satz: Nach dem Fallen der 2 Satz auf Schwarz, da beim ersten Dutzend in den letzten drei Notierungen Schwarz überwiegt. Satz gewinnt, Saldo 2+.
- Satz: Nach dem Fallen der 24 Satz auf Rot, da beim zweiten Dutzend Rot in den letzten drei Notierungen überwiegt. Satz trifft nicht, Saldo 1+.
- Satz: Nach dem Fallen der 11 Satz auf Schwarz, da beim ersten Dutzend Schwarz in den letzten drei Notierungen überwiegt. Satz trifft, Saldo 2+.
- Satz: Nach dem Fallen der 6 Satz auf Schwarz, da beim ersten Dutzend Schwarz in den letzten drei Notierungen überwiegt. Satz trifft nicht, Saldo 1+.
- Satz: Nach dem Fallen der 30 Satz auf Rot, da beim dritten Dutzend Rot in den letzten drei Coups überwiegt. Satz trifft, Saldo 2+.
- Satz: Nach dem Fallen der 19 Satz auf Schwarz, da beim zweiten Dutzend Schwarz in den letzten drei Notierungen überwiegt. Satz trifft, Saldo 3+.
Wie aus der Beispielpartie ersichtlich, bleiben die Ergebnisse bei geringem Kapitalbedarf dicht beisammen, so dass durchaus auch eine leichte Überlagerung eingesetzt werden kann. Nach den bisherigen Prüfungen hat sich ein Gewinnziel von 3+ am günstigsten erwiesen.
Es wurden auch Tests unternommen, bei denen die Kolonnen als "Katalysator" verwendet worden sind. Merkwürdigerweise waren die Ergebnisse deutlich schlechter, wofür es eigentlich keine plausible Erklärung gibt.
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| SPIELER GESCHICHTEN |
Ein `Multi-Spiele-Tag´
Was könnte man an einem derart verregneten Tag, wie dem heutigen eigentlich anstellen, dachte ich vor einigen Jahren ? Im Cafe´ herumsitzen und sich mit Kaffee zuschütten, oder, man könnte auch ein Spielchen machen, was eigentlich die vernünftigere Lösung wäre.
Also, auf nach Hause, umziehen, Roulettesachen einstecken, in´s Auto und nach ..... nach, mal überlegen wohin. Aber das hat sich dann doch schnell geklärt, um 14.1o, da gab es nur eine Möglichkeit, nämlich Bad Neuenahr, denn die machen bereits um 14.oo Uhr auf. Und so war ich dann bereits vor drei Uhr in meinem Lieblings-Casino. Und einige Bekannte waren auch schon da.
Also für Unterhaltung war gesorgt und vielleicht konnte man ja auch die eine Idee, oder die andere zu einem brauchbaren Gewinn-Spiel auswerten, denn - na worüber werden wir wohl geredet haben, natürlich über Roulette und ein jeder versuchte natürlich eine Strategie für den heutigen Tag zu finden. Und während wir so plauderten entwickelte sich meine erste Idee - heute mache ich einen Endlos-Tag im Casino, Zeit hatte ich ohne Ende und warum nicht einmal wieder in Bad Neuenahr bleiben ! Schließlich ist das Angebot recht groß, Roulette an vielen Tischen, Black Jack und last, but not least mein geliebtes Baccarat. Die anderen Drei hatten schon ihre Ideen, so zum Beispiel wollte einer noch zwei Stunden warten bis die Black Jack Tische öffneten und dann heute mal nur Black Jack spielen, er hatte da so ein Gefühl .... Der Zweite im Bunde nahm sich fest vor mit dem ersten Coup am erste Roulette-Tisch dabei zu sein. Der dritte Mann wusste noch nicht so recht und wartete auf eine Intuition. Und ich, ich war mir auch noch nicht ganz klar - womit ich beginnen sollte, doch, eigentlich schon, natürlich mit Roulette, aber mit welcher Methode ? Ich hatte da so diverse Spielmöglichkeiten zur Auswahl im Kopf.
Gesagt, getan, der erste Tisch eröffnete das Spiel und ich wählte mein Dutzend/Kolonne-Spiel, das meist doch sehr zufriedenstellend ausging, wohl auch weil ich es nie versuchte so auszureizen, als wollte ich an einem Tag Millionär werden. Es lief auch heute sehr schön, eigentlich überraschend schön und ich fand einen guten Endpunkt.
Was nun?, Black Jack-Zeit war noch nicht, okay also noch ein wenig Roulette. Nehmen wir doch nun mein geliebtes Plein-Spiel, respektive Cheval-Spiel, oder etwas genauer - meine - Kleine Serie. Natürlich hatte ich mir vorher die Permanenz-Anzeige der beiden offenen Tische genau angeschaut und mir den meiner Meinung nach passenden Tisch ausgesucht. Zu meiner Freude stellte ich fest, es war der passende Tisch, denn der andere vernachlässigte die Kleine schon fast sträflich. Hier habe ich dann noch einmal richtig zugeschlagen und auch im rechten Moment aufgehört. Dieser Erfolg musste mit Kaffee begossen werden, wozu ich mich nicht sonderlich intensiv überreden brauchte. Beim was weiß ich wievielten Kaffe kam mir der Gedanke - eigentlich war es excellent gelaufen - warum nicht jetzt Schluss machen ? Doch ich hatte mir ja vorgenommen bis zur Casino-Schließung zu bleiben. Und außerdem, jetzt öffneten die Black Jack - Tische, also noch ein Kaffee und weiter geht es - schließlich scheint heute ein besonderer Glückstag zu sein.
Mit diesem Gedanken begab ich mich zum Black Jack-Tisch, nahm Platz - und das war dann auch das Einzige, was ich nahm. Hatte ich 19, die Bank präsentierte mir 20, hatte ich 20, die Bank legte 21 auf und hatte ich einen Black Jack, den Einzigen an diesem Abend, die Bank sofort auch. An diesem Tag lernte ich dann auch, wie viele Male man mit 12 eine 10-wertige Karte nach-bekommen kann - unzählige Male. Wäre ich doch nur an der Bar geblieben - hätte ich mich mit Champagner zugeschüttet - das wäre vergleichsweise fast geschenkt gewesen. Oder noch besser - hätte ich den Blitz-Gedanken : Auf, nach Hause kultiviert - ach, wäre das ein schöner Abend geblieben. Aber ich wollte heute ja mal ganz lange bleiben und alles spielen, was im Angebot ist. Und so endete ich mein Black Jack-Spiel um festzustellen, ich hatte den kompletten Roulette-Vor-Gewinn wieder verloren, also exakt Null, natürlich abzüglich meiner nicht gerade unerheblichen Spesen. Und diese wurden dann fortfolgend weiter gesteigert, denn ich beschloss, die Bar verlasse ich erst wieder, wenn das Baccarat-Spiel eröffnet wird, was allerdings noch einige Stunden wird dauern, aber man ist ja beharrlich.
Wartezeiten können doch recht kostenintensiv werden, stellte ich im Verlauf der Stunden fest, denn hier eine Kleinigkeit essen und noch eine Kleinigkeit und noch eine - statt einmal, aber vernünftig in´s Restaurant zu gehen, aber da könnte man ja was verpassen, nur was ?, darüber denke ich bei Gelegenheit nach.
Der Zeiger der Uhr rückte vor und mit ihm die Baccarat-Gewinn-Möglichkeit näher, aber einen Kaffee habe ich noch Zeit. Und dann endlich war es soweit - man bat zum Baccarat - Spiel.
Überflüssig zu erwähnen, dass ich nicht der Letzte war, der Platz nahm.
Zu allem Überfluss erschien auch noch er, der als der irakische Hassan bekannt und als Bac-Spieler sehr gefürchtet war, denn Geld schien er unbegrenzt zur Verfügung zu haben. Übrigens - es gab noch einen Hassan, ein Saudi, der aber weniger spektakulär spielte.
Hassan´s erste Annonce, noch bevor das Spiel eröffnet war, lautete : Banc-ouvert und mit diesen Worten schob er dem Croupier einen Blacno-Scheck zu.
Das erste Spiel erreichte einen Wert von 470 000.oo DM mit vier Spielern, drei Araber, Botschafts-Angehörige und ich - mit lächerlichen 5 000.oo DM. Und das ging noch eine ganze Weile so, eine Weile, in der Hassan deutlich mehr gewann als verlor. So gegen vier Uhr machte sich die Araber-Crew auf und ich verblieb mit noch drei Spielern am Tisch und witterte meine Chance. Und die sollte auch kommen, was übrigens an der Zeit war, denn ich steckt reichlich im Minus, dank Hassan, obgleich ich mich für einen sehr guten Baccarat-Strategen hielt, aber, na ja, gegen Hassan hatte eigentlich niemand eine Chance.
Ein Weilchen ging es noch hin und her, aber dann vermochte ich mich endlich durchzusetzen.
Ich konnte siebenmal mein Banco gewinnen und das letzte, das ich verlor, war recht gering, was auch ein Zeichen dafür war, das bei allen irgendwie die Luft heraus war. Ein Blick auf die Uhr bestätigte dies, denn es war bereits fast sechs. Und dann kam die Ansage des Tisch-Chefs - das letzte Banco beginnt. Das zweite Banco-Spiel wurde schon verloren und damit war das Spiel beendet.
Nun noch einen Kaffee an der Bar und um exakt 06.1o verließ ich das Casino und konnte zwei Feststellungen auf dem Weg zum Hotel machen : Erstens - Ich war nun einen Hauch mehr als 16 Stunden im Casino und zweitens - ich hatte genau das gleiche Geld in der Tasche, das ich auch besaß, als ich kam, also exakt meine Spesen gewonnen.
Und dann kamen noch die vielen "Hätte" ich ... Also kurz : wäre ich zu Hause geblieben, hätte ich die Hotel-Kosten gewonnen.
Aber auch solche Tage - missen möchte ich sie nicht, denn irgendwie gehören sie dazu.
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E-Mail: verlag@roulette-magazin.eu
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| BLACK
JACK-EXPERTEN-FORUM - Karten bitte... |
DIE KRITISCHEN ASPEKTE DER BASISSTRATEGIE, DIE FÜR DEN ERFOLG WESENTLICH SIND
Nachdem wir uns in der letzten Ausgabe mit dem Bereich ZIEHEN/STEHEN, dem wichtigsten Bereich der Entscheidungen beim Black Jack, ausführlich auseinander gesetzt haben, wollen wir uns heute mit dem nächstwichtigen Bereich, dem Verdoppeln befassen. Das korrekte Verdoppeln leistet einen wesentlichen Beitrag zum schließlichen Erfolg eines jeden Black Jack-Spielers.
In den europäischen Casinos kann der Spieler seinen Einsatz verdoppeln, wenn er mit seinen ersten beiden Karten 9, 10 oder 11 Punkte erreicht hat.
Mit 11 Punkten verdoppelt der Spieler seinen Einsatz, wenn die Bank folgende Karte aufgedeckt hat:
- eine 2 – Vorteil für den Spieler 27%
- eine 3 – Vorteil für den Spieler 29,6%
- eine 4 – Vorteil für den Spieler 32,7%
- eine 5 – Vorteil für den Spieler 36,1%
- eine 6 – Vorteil für den Spieler 36,2%
- eine 7 – Vorteil für den Spieler 18,6%
- eine 8 – Vorteil für den Spieler 11,9%
- eine 9 – Vorteil für den Spieler 7,8%
- eine 10 – Vorteil für den Spieler 5,3%
GEGEN EIN AS DER BANK VERDOPPELT DER SPIELER NIEMALS MIT 11 PUNKTEN!
Mit 10 Punkten verdoppelt der Spieler seinen Einsatz, wenn die Bank folgende Karten aufgedeckt hat:
- eine 2 – Vorteil für den Spieler 21,5%
- eine 3 – Vorteil für den Spieler 24,8%
- eine 4 – Vorteil für den Spieler 28,1%
- eine 5 – Vorteil für den Spieler 32,2%
- eine 6 – Vorteil für den Spieler 33%
- eine 7 – Vorteil für den Spieler 17,4%
- eine 8 – Vorteil für den Spieler 10,6%
- eine 9 – Vorteil für den Spieler 4,8%
GEGEN EINE ZEHN UND EIN AS DER BANK VERDOPPELT DER SPIELER NIEMALS MIT 10 PUNKTEN!
Mit 9 Punkten verdoppelt der Spieler seinen Einsatz, wenn die Bank folgende Karten aufgedeckt hat:
- eine 2 – Vorteil für den Spieler 2,5%
- eine 3 – Vorteil für den Spieler 5,6%
- eine 4 – Vorteil für den Spieler 10,5%
- eine 5 – Vorteil für den Spieler 15,4%
- eine 6 – Vorteil für den Spieler 15,9%
GEGEN EINE 7, EINE 8, EINE 9, EINE 10 UND EIN AS VERDOPPELT DER SPIELER NIEMALS MIT 9 PUNKTEN!
Im Gegensatz zu den meisten konventionellen Casinos ist in einigen Casinos in Übersee, aber auch in Online-Casinos das Verdoppeln auch mit sogenannten Softhands (zwei Karten, davon ist eine ein As) gestattet, was sich für den Spieler günstig auswirkt, wenn er diese Option in den nachstehend aufgeführten Situationen wahrnimmt.
Mit As/2 verdoppelt der Spieler seinen Einsatz, wenn die Bank folgende Karten aufgedeckt hat:
GEGEN ALLE ANDEREN KARTEN VERDOPPELT DER SPIELER NIEMALS SEINEN EINSATZ MIT AS/2!
Mit As/3 verdoppelt der Spieler seinen Einsatz, wenn die Bank folgende Karten aufgedeckt hat:
GEGEN ALLE ANDEREN KARTEN VERDOPPELT DER SPIELER NIEMALS SEINEN EINSATZ MIT AS/4!
Mit As/4 verdoppelt der Spieler seinen Einsatz, wenn die Bank folgende Karten aufgedeckt hat:
GEGEN ALLE ANDEREN KARTEN VERDOPPELT DER SPIELER NIEMALS SEINEN EINSATZ MIT AS/4!
Mit As/5 verdoppelt der Spieler seinen Einsatz, wenn die Bank folgende Karten aufgedeckt hat:
GEGEN ALLE ANDEREN KARTEN VERDOPPELT DER SPIELER NIEMALS SEINEN EINSATZ MIT AS/5!
Mit As/6 verdoppelt der Spieler seinen Einsatz, wenn die Bank folgende Karten aufgedeckt hat:
- eine 3
- eine 4
- eine 5
- eine 6
GEGEN ALLE ANDEREN KARTEN VERDOPPELT DER SPIELER NIEMALS SEINEN EINSATZ MIT AS/6!
Mit As/7 verdoppelt der Spieler seinen Einsatz, wenn die Bank folgende Karten aufgedeckt hat:
- eine 3
- eine 4
- eine 5
- eine 6
GEGEN ALLE ANDEREN KARTEN VERDOPPELT DER SPIELER NIEMALS SEINEN EINSATZ MIT AS/7!
Auf den ersten Blick erstaunt, dass auch mit einer relativ guten Punktzahl von 18 (As/7) gedoppelt wird. Aber der Vorteil durch das Doppeln ist deutlich höher gegenüber dem Stehen.
In der nächsten Ausgabe des ROULETTE-NEWSLETTER beschäftigen wir uns dann abschließend mit dem Teilen (Splitten), mit dem der Spieler im Durchschnitt jede 25. Hand konfrontiert wird. zum Anfang |
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| EXPERIMENTE MIT DEM ZUFALL |
Der Theoretiker
Das "Gesetz des Ecarts"
Folge 4, Teil 4, 3. Fortsetzung
Im Zuge unserer Betrachtungen in Zusammenhang mit dem "Gesetz des Ecarts" hatten wir uns zuletzt mit einer Analyse der Spielverläufe befasst, wie sie sich innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren auf Einfachen Chancen ( hier: dem Chancenpaar "Schwarz"/"Rot" ) zu vollziehen vermögen.
Zur Erinnerung hier noch einmal unsere diesbezügliche graphische Darstellung:

Wie bereits angekündigt, wollen wir uns nunmehr mit der Frage auseinandersetzen, welche Schlüsse bezüglich einer gewinnorientierten Vorgehensweise aus dieser hier betrachtungsgegenständlichen Graphik zu ziehen sind.
Von vornherein zu verwefen ist selbstverständlich die Idee, beispielsweise nach einer sich über mehrere Monate erstreckenden Beobachtungsphase den jeweiligen Trend am Ende in der Hoffnung zu ermitteln, über Jahre hinweg, stets auf der selben Chance verbleibend, auf einfachste Weise möglichst ohne jede weitere Buchung per Saldo Gewinne zu erzielen.
Ganz abgesehen davon, dass man sodann Tag für Tag vom ersten bis zum letzten Coup ein doch recht eintöniges Dasein im Casino zu fristen sich genötigt sähe, hat man nämlich davon auszugehen, dass die unvermeidlichen Zeroverluste ein derartiges Spiel auch in jenem Falle über kurz oder lang in die Verlustzone überführen werden, da sich der Trend insgesamt in außergewöhnlichstem Umfange in die ermittelte und damit gewünschte Richtung fortsetzt, ganz zu schweigen von einer jederzeit möglichen dauerhaften Tendenzumkehr, bezüglich deren Folgen sich ohnehin jeder Kommentar erübrigt.
Das selbe gilt natürlich auch dann, wenn man sich stets z.B. an den lediglich jeweils ersten sechsunddreißig Coups eines jeden Spieltages orientiert und mithin nur diese berücksichtigt.
In einem derartig gelagerten Falle, in welchem sich natürlich ein gänzlich anderer Spielverlauf zu ergeben vermag als unter Berücksichtigung der jeweiligen Gesamtheit der Tagescoups, wird man die täglich zu absolvierende Spielstrecke zwar auf ein erträgliches und damit auf Dauer zu bewältigendes Maß reduzieren; die unvermeidliche Zerosteuer mit ihren unheilvollen Auswirkungen wird allerdings auch dieser Vorgehensweise auf Dauer keine als befriedigend zu bezeichnenden Resultate bescheren.
Zu erwähnen ist an dieser Stelle auch das Ansinnen, sich den natürlichen Schwankungen, dem unvermeidlichen Auf und Ab des Spielverlaufes, auf der Grundlage einer sogenannten Chartanalyse im Bereich der hier vorliegenden Coupdimensionen anpassen zu wollen.
Der erste Anschein in Ansehung unserer hier betrachtungsgegenständlichen Graphik mag zwar die Möglichkeit nahelegen, dass man die jeweiligen Wendepunkte doch eigentlich recht treffsicher zu ermitteln imstande sein müsste; bei genauerer Betrachtung erweist sich jedoch, dass man es insgesamt stets mit einer Ereignisfolge zu tun hat, welche durch eine unkalkulierbare Aneinanderreihung gleicher und ungleicher Tendenzbilder gekennzeichnet ist, welche jeden Versuch einer zuverlässigen Spielanpassung mehr als fragwürdig gestaltet.
Auch ist in diesem Zusammenhang die Eigenschaft der Selbstähnlichkeit einer jeden Permanenzenfolge zu berücksichtigen, d.h. das Phänomen, dass eine jede Permanenz sich aus Teilabschnitten hinreichender Länge zusammensetzt, welche ihrerseits durchaus als Repräsentant für eine größere oder auch kleinere Zahlenfolge gewertet werden können, was es uns natürlich durchaus auch gestattet, z.B. unseren hier betrachtungsgegenständlichen Spielverlauf durch bloßes Umskalieren in ein Abbild der Ergebnisse etwa einer potentiellen Tages- Monats-, Zehnjahres- oder Jahrhundertpermanenz zu verwandeln und damit die Aussichtslosigkeit vorstehend genannter Ansätze letztlich endgültig unübersehbar zu machen und zwar insbesondere auch unter steter Berücksichtigung des Zerotributs.
Nun stellt sich angesichts dieser zunächst einmal nicht gerade als ermutigend anzusehender Sachverhalte die Frage, wie man sich denn wohl gegenüber einem derartigen Ozean unwägbarer Vielfalt der Schwankungen verhalten soll, ohne über kurz oder lang unweigerlich dem Schicksal des Unterganges überantwortet zu werden.
Die diesbezügliche Antwort besteht neben dem Gebot der Anwendung eines hinreichend anhand authentischer Permanenzen geprüften Spielansatzes mit Ausschließlichkeit in einer strengen Limitation der pro Angriff zu setzenden Coups, wobei diese Limitation wesentlich die Funktion zu erfüllen hat, das effektive Spiel in jenen Grenzen zu halten, welche mit den im Rahmen der Vorbuchung eruierten Daten selbst im Extremfall noch zumindest in einem gewissen Zusammenhang zu stehen vermögen und somit das Abgleiten in den bloßen Hasard zu verhindern imstande ist, wobei an dieser Stelle auch nochmals daran erinnert sei, dass die Wahrscheinlichkeit der Auflösung eines Ecarts mit steigender Zahl gesetzter Coups ohnehin einer kontinuierlichen Verminderung unterworfen ist.
Naheliegenderweise gilt in diesem Zusammenhang folgerichtig: "Weniger ist mehr", d.h. es ist grundsätzlich günstiger, pro Spieltag mehrere möglichst kurze Angriffe zu tätigen und sich auf diesem Wege ( ggf. nach jeweils einer Ruhepause ) im Rahmen von Folgeangriffen stets aufs neue auf die aktuelle Situation einzustellen als sich auf Spiele einzulassen, deren möglicher Verlauf den Spieler am Ende für Stunden, wenn nicht gar bis zum letzten Coup des Tages an den Spieltisch bindet.
Was in Zusammenhang mit der jeweiligen Partielänge als "kurz" zu bezeichnen ist, hängt im übrigen selbstverständlich von den bespielten Chancen und natürlich auch von den Ergebnissen der ohnehin ausnahmslos unerlässlichen Permanenzüberprüfung ab.
Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze dürften Sie als hinreichend risikomündiger Spielteilnehmer den Casinos auch weiterhin als treuer und vor allen Dingen erfolgreicher Kunde hoffentlich zu beiderseitiger Zufriedenheit erhalten bleiben.
zum Anfang |
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| ROULETTE-PERMANENZEN |
Damit Sie prüfen können, ob Sie mit Ihrer
Roulettestrategie auch in anderen
Casinos und Spielbanken gewonnen hätten, veröffentlicht die
Redaktion in jedem ROULETTE-NEWSLETTER die ersten 100 Tagescoups von
5 verschiedenen Roulette-Tischen aus diversen europäischen Casinos.
Permanenzen sind zeitlos. Es ist völlig gleichgültig, ob Sie
eine Roulette-Strategie anhand einer Permanenz von 1962, 1976 oder 1995
testen. Es werden sich per Saldo - egal ob positiv oder negativ - mit
absoluter Sicherheit übereinstimmende Resultate zeigen.
Hier die jeweils ersten 100 Coups vom 15.9.2010
Permanenzen
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LESER BERICHTEN, DASS... |
… dass der Jackpot in Wiesbaden bereits 710.000 Euro erreicht hat.
… dass es in größeren Touristenzentren auf Mallorca, wie z.B. Cala Millor, kleine Casinos mit Automaten und einer Art Multi-Roulette existieren.
… dass die Einnahmen der Casinos in Las Vegas im letzten Jahr um 4,9% geschrumpft sind.
… dass das Grand Casino Mallorca im Januar von Magaluf nach Palma umziehen wird.
…dass Liechtenstein sich nun auch ein Stück vom Glücksspiel-Kuchen abschneiden will. Das Parlament hatte noch vor der Sommerpause das seit 1949 bestehende Casino-Verbot aufgehoben und ein Geldspielgesetz verabschiedet.
…dass die Spielbank Mainz nun auf der anderen Straßenseite ihr Domizil hat und es ein "schicker Laden" geworden ist.
… dass im italienischen Lotto der Jackpot auf sagenhaften 145 Millionen Euro steht.
... dass eine niederländische Regierungskommission die Legalisierung von Online-Poker befürwortet.
.… dass im November im Casino Bad Homburg in Highroller-Black Jack-Turnier ausgerichtet wird. Das Buy-In beträgt 5.000 Euro.
… dass der Swiss Jackpot bereits über 2.2310.000 CHF gestiegen ist.
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| BRIEFE UND E-MAILS AN ROULETTE |
SPIELSTRATEGIE
"Ich spiele seit längerer Zeit eine Methode mit 22 Zahlen, die bis auf drei Ausnahmen als Einzelzahlen im Kessel angeordnet sind. Ich bin der Ansicht, und meine bisherigen Erfahrungen geben mir Recht, dass ich dadurch vor Zielwürfen geschickter Croupiers weitgehend geschützt bin. Denn ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es Croupiers gibt, die bestimmte Kesselbereiche treffen können, wenn sie es denn wollen. So habe ich mir eine Satzkombination konstruiert, die aus der Sechsertransversale 4-9 und den Carrés 11/15, 16/20, 22/26 und 32/36 besteht, die ich mit jeweils einem Stück setze. Bei einem Transversalentreffer erziele ich 1 Stück Gewinn, bei einem Carrétreffer 4 Stücke.
Übrigens fange ich erst an zu setzen, wenn ich einmal theoretisch getroffen hätte. Nach einem Totalverlust, der wie gesagt 5 Stücke kostet, warte ich erst wieder einen theoretischen Treffer ab. Bisher habe ich nie mehr als 50 Stücke Kapital gebraucht."
Beatrice H., Bad Windsheim
ANTWORT DER REDAKTION
In der Regel können Croupiers nicht in einen vorher bestimmten Sektor treffen. Denn wäre das der Fall, so könnten sie in Zusammenarbeit mit einem Freund oder einer Freundin hübsche Dauergewinne einfahren. Die von Ihnen bisher erzielten Gewinne sind wahrscheinlich darauf zurück zu führen, dass Sie in der Mehrzahl Gewinnserien mitgenommen haben und der unvermeidliche Rücklauf noch aussteht. Wir empfehlen Ihnen, die bisher erzielten Gewinne nicht mehr zu riskieren oder aber mit kleinsten Einsätzen weiter zu spielen, bis der Rücklauf eingetreten ist.
PAROLISPIEL AUF DEN DRITTELCHANCEN
"Ich habe Ihre Anregung aus dem NEWSLETTER aufgegriffen und eigene Versuche mit Serien auf den Drittelchancen durchgeführt. Dabei habe ich vor allem Permanenzpassagen angetestet, in denen überdurchschnittlich viele Serien erschienen waren, die Einer also fehlten. Obwohl bei dieser Variante zwei Dutzende gesetzt werden müssen, habe ich gute Erfolge erzielt. Ich habe nach einem Gewinn zweimal Paroli auf zwei Dutzenden gespielt: Der erste Satz mit 1-1, der zweite mit 1,5-1,5 und der dritte Satz mit 2-2 Stücken. Wenn das Paroli durchgeht, habe ich 4,5 Stücke gewonnen. Selbstverständlich achte ich auch darauf, ob ich meinen Satz auf 2 Dutzende nicht auf Passe mit der Transversale 13-18 oder auf Manque mit der Transversale 19-24 machen kann, wenn das zweite und dritte bzw. das erste und zweite Dutzend zu setzen sind. Sollte ich einmal, was selten vorkommt, einige Stücke verlieren, versuche ich dann das zweifache Paroli mit einem Ausgangssatz von 2 Stücken pro Dutzend. Allerdings nach wie vor höchste Priorität hat bei dieser Strategie die vorherige akribische Analyse der Permanenz.
PAIR-/IMPAIR-AUTOMATIK
"Der von Ihnen in der letzten Ausgabe des ROULETTE-NEWSLETTER veröffentlichte Spielvorschlag PAIR-/IMPAIR-Automatik hat mir gut gefallen und mich zum Experimentieren angeregt. Ich habe der ursprünglichen Methode das genaue Gegenteil gegenüber gestellt, also quasi ein Differenzspiel geschaffen. Ich setze dann nur noch die Differenz aus den Sätzen und bin damit bisher sehr gut gefahren. Die Einsätze steigen nicht so schnell an, und ich habe bisher alle Partien problemlos mit dem von mir anvisierten Gewinnziel von 10 Stücken beendet.
Hans-Jürgen F., Germersheim
SPERREN ODER TEILEN BEI ZERO?
"Ich bin seit einigen Jahren ein geduldiger und relativ erfolgreicher Systemspieler, konnte mich aber immer noch nicht zu einer einheitlichen Linie beim Erscheinen von Zero durchringen. Soll ich meinen Einsatz sperren lassen und warten, bis er frei wird oder soll ich ihn sofort teilen? Ich habe ein paar Mal versucht, bei anderen Systemspielern bzw. bei meinen Roulettefreunden einen Rat einzuholen, aber die Meinungen waren geteilt, keiner konnte mir eine begründete Empfehlung geben. Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema?"
Freimuth K., Freiburg
ANTWORT DER REDAKTION
Versierte Roulettespieler wissen, dass man beim Spiel auf den Einfachen Chancen nach dem Erscheinen von Zero die Möglichkeit hat zu wählen, ob der Satz sofort zur Hälfte verloren ist oder gesperrt wird. Es wird also entweder noch vor dem Folgecoup mit der Bank geteilt oder der nächste Wurf entscheidet über Freiwerden oder Verlust des ursprünglichen Einsatzes.
Im Spielsaal sieht man im allgemeinen, dass die Sätze auf den Einfachen Chancen gesperrt werden, wobei viele Casinobesucher wohl auch nicht wissen, dass es auch die Möglichkeit der Teilung bei Erscheinen von Zero gibt. Gibt es nun Vor- oder Nachteile für eine der beiden Wahlmöglichkeiten? Für den Gelegenheitsspieler ist es kaum von Bedeutung, wenn er nur selten auf die Einfachen Chancen setzt und nicht systematisch vorgeht. Dagegen sieht die Rechnung auf lange Sicht für den nüchtern kalkulierenden Systemier schon etwas anders aus.
Die Teilung der Einsätze bei Erscheinen von Zero weist einen – wenn auch sehr geringen – mathematischen Vorteil auf. Bei einer Sperrung ist der Einsatz dann total verloren, wenn sich Zero noch zweimal wiederholt. Dagegen ist bei der Teilung nach dem erneuten Setzen des halben erstatteten Einsatzes nach der dritten Zero noch 1/8 des ursprünglichen Satzes vorhanden. Wenn nach erneuter Teilung auch nur noch 1/16 verbleibt, so ist dies beim Spiel mit hohen Einheiten doch ein Argument für die Teilung.
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| VORSCHAU AUF DEN NÄCHSTEN ROULETTE-NEWSLETTER |
Faites Votre Jeux bringt ein Transversalen-System von Karl Alexander.
Das Roulette-Experten-Forum spielt mit der Beresford-Progression.
Die Experimente mit dem Zufall bringen die Fortsetzung von "Der Theoretiker"
Die Spieler-Geschichten bringen eine neue Story.
Die SYSTEMANALYSE bringt neue Berichte.
Die POKERECKE bringt weitere Anregungen für das beliebte Spiel.
Das Black Jack Experten-Forum bringt "die kritischen Aspekte des BJ"
Ein grosser Teil des NEWSLETTER-Inhalts stammt wie immer von Ihnen,
liebe Leser. Wir hoffen auf rege Beteiligung im Leserforum. Bitte
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P.S.: Bitte empfehlen Sie den ROULETTE-NEWSLETTER an Freunde, Bekannte
oder Kollegen weiter. Gerne können Sie hierzu auch diese komplette
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