Roulette spielen im Casino Club

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Carré -Satzmöglichkeit auf 4 Zahlen, die auf dem Tableau ein Quadrat bilden, wobei der Jeton auf die Kreuzungslinie zwischen den gewählten 4 Zahlen gelegt wird. Carres sind z. B. 1 - 2 - 4 - 5 oder 8 - 9 - 11 - 12 oder 25 - 26 - 28 - 29 usw. Auch die "Ersten Vier", die Zahlen 0 - 1 - 2 - 3, gelten als Carré. Es gibt insgesamt 22 Satzmöglichkeiten auf Carrés, wobei sich auch Überschneidungen ergeben. Der Netto-Gewinn beträgt das achtfache des Einsatzes. Ein Carré wird annonciert, indem man die niedrigste und die höchste Zahl nennt. So z. B. annonciert man das Carré 14 - 15 - 17 - 18 mit "Carré 14-18".

Chaleur -Der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie Wärme, Hitze. Auf das Roulette übertragen bedeutet er, "das, was gerade heiß ist", was gerade läuft. Wenn sich also an einem Tisch über längere Zeit nur ein Kesselsektor zeigt, oder wenn z. B. eine Transversale in kurzen Abständen oder in ständigen Wiederholungen erscheint, spricht man von "Chaleur".

Chancen -Beim Roulette gibt es Einfache Chancen und Mehrfache Chancen. Die Einfachen Chancen sind Schwarz, Rot, Pair (Gerade), Impair (Ungerade) , Passe (19-36) und Manque (1-18). Die Auszahlungsquote beträgt jeweils das Einfache des Einsatzes. Zu den Mehrfachen Chancen gehören das 1. Dutzend (1-12), das 2. Dutzend (13-24) und das 3. Dutzend 25-36) sowie die 1. Kolonne (senkrechte Reihe von 1 bis 34), die 2. Kolonne (senkrechte Reihe von 2-35) und die 3. Kolonne (senkrechte Reihe von 3 bis 36). Die Auszahlungsquote für Dutzende und Kolonnen beträgt jeweils das Zweifache des Einsatzes. Bei den Sechsertransversalen (1-6, 7-12, 13-18, 19-24, 25-30 und 31-36) beträgt die Auszahlung jeweils das Fünffache des Einsatzes. Bei den Carrés beträgt die Auszahlungsquote das achtfache des Einsatzes. Bei den Dreiertransversalen 1-3, 4-6, 7-9, 10-12, 13-15, 16-18, 19-21, 22-24, 25-27, 28-30, 31-33, 34-36) beträgt die Auszahlungsquote das 11fache des Einsatzes. Bei den Chevaux (zwei Zahlen werden zusammen gesetzt, z. B. 1 - 2 oder 14 - 17 oder 33 - 36) beträgt die Auszahlungsquote das 17fache des Einsatzes. Bei den Zahlen (Pleins) beträgt die Auszahlungsquote das 35fache des Einsatzes.

Chancendegression -Unter "Chancendegression" versteht man eine Satzstrategie, die mit einem Einsatz auf einer Einfachen Chancen beginnt und mit Hilfe einer angepaßten Progression bei Verlust auf eine höhere Chance bzw. weitere höhere Chancen übergeht. Also z. B. von Passe auf das 3. Dutzend, dann auf die Sechsertransversale 31-36, dann auf das Carré 32-36, dann auf die Dreiertransversale 34-36, dann auf das Cheval 35-36 und schließlich auf die Pleinzahl 36. Der ludographische Forscher Erwino Karoly hat in diesem Zusammenhang eine Spielstrategie mit einer Progressionsstaffel entwickelt, die 127 Stücke benötigt.

Chateau, Henri -(1858-1932)- Versicherungsmathematiker und bekannter französischer Rouletteforscher. Gehört neben Marigny de Grilleau und Billedivoire zu den "Klassikern". Chateau war über 15 Jahre lang Berater der Spielbank von Monte Carlo. Er ist der Autor des bekannten und viel zitierten Werkes "La Science de la Roulette et du Trente-et-Quarante", das im deutschsprachigen Raum unter dem Titel "Standardwerk der Roulette-Wissenschaft" Verbreitung fand. Chateau hat den Gedanken der 50 "Scheinspieler" entwickelt (siehe auch Heimbuchung) und die Theorie der "unendlichen Permanenz" bzw. "das Gesetz des unterbrochenen Angriffs" ausführlich behandelt.

Chevalier de Meré -Wahrscheinlichkeitsmathematiker aus dem 17. Jahrhundert, der sich auch mit der mathematischen Lösung von Glücksspielproblemen befaßte.

Chefcroupier -Der Chefcroupier, auch Tisch-Chef genannt, sitzt auf einem erhöhten Stuhl am Kopfende des Spieltisches, so daß er die Spieler, seine Mitarbeiter am Tisch und das Spiel genau im Blickfeld hat. Er trägt die Verantwortung für den einwandfreien Ablauf des Spiels und schaltet sich bei Meinungsverschiedenheiten ein und klärt Streitsätze.

Cheval -Satzmöglichkeit auf zwei auf dem Tableau nebeneinander oder untereinander liegende Zahlen. Der Einsatz wird auf die Trennungslinie zwischen den beiden Zahlen platziert. Es gibt insgesamt 60 Kombinationsmöglichkeiten für eine Chevalbildung. Die Auszahlungsquote bei Gewinn beträgt das 17fache des Einsatzes.

Chromatische Progression -Diese Progressionsart basiert auf einer Steigerung in Beträgen, nicht in Jetons. Als es noch 2 Mark Jetons gab, war sie sehr beliebt, weil sie gegenüber der normalen Linearprogression den Vorteil hatte, daß sie auf mehr Coups ausgedehnt werden konnte, also größere Ecarts überwand.

Clarius, Wolfgang L. -Physiker und Rouletteforscher. Clarius führt die nachweisbaren Abweichungen von bestimmten Zahlen bzw. Kesselabschnitten auf physikalische Einflüsse innerhalb individueller Wurfhand-Strecken (von Handwechsel zu Handwechsel) zurück. Er kam zu dem Ergebnis, daß eine Optimierung dieses Phänomens gleichförmiger Würfe (registriert nach Kennziffern = Anzahl der Zahlenfächer als Abstand von Einwurf und Treffer) nur darin bestehen kann, daß eine Permanenz grundsätzlich nur nach Links- und Rechtswürfen zu trennen ist. Auf diesen seinen Erkenntnissen basiert auch die von ihm entwickelte Spielmethode "OPTIMUM", in der er seine physikalische Theorie der Wurfhand verarbeitet hat.

Contre d'Alembert -Progressionsvariante, die die d'Alembert Originalversion umkehrt, d. h. die Einsätze nicht nach Verlust, sondern nach Gewinn steigert. Diese an sich faszinierende Variante, mit dem Geld der Bank die Einsätze zu steigern, funktioniert jedoch auch nur, wenn ein überlegener Marsch zugrunde gelegt wird. Sonst zeigen sich dieselben Nachteile der Originalversion: Geht der Minussaldo zu weit nach oben, ist eine Rückkehr zur Nulllinie schwer bzw. ausgeschlossen.

Contre Wells -Umkehrung der Wells-Progression, bei der nur im Gewinn gesteigert wird. Auch diese Progression kann nur dann erfolgreich mit dieser Variante eingesetzt werden, wenn sie auf einem überlegenen Marsch basiert.

Corioliskraft -Der Rouletteforscher Schubert hat im Hinblick auf physikalische Phänomene beim Roulette auf die Corioliskraft hingewiesen, die sich an den einzelnen Längen- und Breitengraden ganz verschieden auswirkt. Ob und wie sich diese Kraft auf den Fall der Roulettekugel auswirkt, war bisher nicht eindeutig auszumachen.

Coup de Lion -"Löwencoup". Dieser Coup wird so genannt, weil viele Spieler glauben, daß dieser Coup "löwenstark" ist bzw. eine Überlegenheit hat. Der "Coup de Lion" bildet sich immer dann, wenn nach einer längeren Serie ein Chancenwechsel stattfindet und sich dann erneut eine Serie anschließt, sich also ein isoliert stehender Einzelcoup bildet. Wenn also z. B. eine Fünferserie auf Rot erschienen ist, dann Schwarz kommt, erfolgt der Satz auf Rot, weil ein "Coup de Lion" erwartet wird, d. h. man erwartet, daß die Kugel auf die dominierende Chance zurückschlägt. Diese Satzart hat auf Dauer jedoch keinerlei Überlegenheit, sondern unterliegt den mathematischen Gesetzen: mittel- und langfristig gehen 1,35 % der Einsätze aufgrund der Zero verloren.

Croupier -Angestellter einer Spielbank, der in den meisten Fällen aus dem Trinkgeldaufkommen (Tronc) bezahlt wird. Der Tronc wird nach einem Punktsystem auf alle Croupiers verteilt, wobei Art der Tätigkeit und Dauer der Betriebszugehörigkeit eine Rolle spielen.