Degression -Satzverminderung, das Gegenteil von Progression, die eine Satzsteigerung vorsieht. Eine Degression der Einsätze (Reduzierung der Einsatzhöhe) hat den Vorteil, dass bei ungünstigem Spielverlauf die Verluste bisweilen in Grenzen gehalten werden können. Differenzspiel -Bei einem Differenzspiel werden äquivalente Chancen mit unterschiedlichen Einsätzen bespielt und nur die Differenz aus diesen Einsätzen gesetzt. Wenn z. B. bei einem Progressionsspiel auf Passe 4 Stücke und auf Manque 2 Stücke zu setzen wären, wird nur die Differenz, nämlich 2 Stücke auf Passe gelegt. Im Gewinnfall erhält man eine gleich hohe Auszahlung (2 Stücke Gewinn), aber bei Erscheinen der Zero ergibt sich ein gravierender Unterschied. Ohne Differenzspiel würden bei Erscheinen von Zero 4 Stücke auf Passe und 2 Stücke auf Manque gesperrt, mit Differenzspiel werden nur 2 Stücke bei Erscheinen von Zero gesperrt. Das Differenzspiel kann den unvermeidlichen Zerotribut also erheblich reduzieren. Dirical -Deutscher Rouletteforscher, der 1956 die erste Wahrscheinlichkeitsberechnung für das Erscheinen der Pleinzahlen publiziert und somit das Zweidrittel-Gesetz nachgewiesen hat. Dominante -Bezeichnung für die vorauseilende Chance bzw. den Favoriten. Doppelzero -In den amerikanischen Roulettekesseln gibt es neben der normalen Zero noch die Doppelzero, bei deren Erscheinen ebenfalls alle Einsätze auf den Einfachen Chancen eingezogen werden. Durch die Doppelzero ergibt sich ein Bankvorteil von 5,26 % gegenüber den 2,70 % beim europäischen Roulette. 1840 schafften die Gebrüder Blanc mit der Eröffnung der Spielbank in Bad Homburg die Doppelzero als erste Spielbank in Europa ab. Doublette -Wenn eine Zahl zweimal hintereinander erscheint, wird von einer Doublette gesprochen. Drehcroupier -Der Croupier, der am Kessel sitzt, die Kugel wirft und die Gewinne auszahlt. Drehgeschwindigkeit -Die Drehgeschwindigkeit spielt eine wesentliche Rolle bei den Methoden der sogenannten "Kesselgucker". Dreiertransversale -(transversale pleine)- Es gibt 12 Dreiertransversalen: 1-2-3, 4-5-6, 7-8-9, 10-11-12, 13-14-15, 16-17-18, 19-20-21, 22-23-24, 25-26-27,28-29-30, 31-32-33 und 34-35-36. Die Auszahlung auf einer Dreiertransversale beträgt das 11fache des Einsatzes. Drittelchance -Eine andere Bezeichnung für Dutzende und Kolonnen. Durchschnittliche Häufigkeit des Erscheinens - Pleinzahl Cheval Dreiertransversale Carré Sechsertransversale Dutzend/Kolonne Einfache Chance 2 Dutzend/Kolonne Dutzend -Das Dutzend gehört zu den Mehrfachen Chancen beim Roulette. Das erste Dutzend umfasst die Zahlen 1-12, das zweite Dutzend die Zahlen 13-24, das dritte Dutzend die Zahlen 25-36. Die Felder für die Einsätze sind in der Regel links und rechts vom Kopfcroupier und meistens mit den französischen Bezeichnungen P (erstes Dutzend), M (zweites Dutzend) und D (drittes Dutzend) gekennzeichnet. Die Auszahlung beträgt das 2fache des Einsatzes. Dutzendverteilung im Kessel -Die drei Dutzende sind im Kessel unregelmäßig verteilt. Während beim ersten Dutzend mit 10-5 nur zwei Zahlen direkte Nachbarn sind, gibt es im zweiten Dutzend mit 15-19, 24-16, 20-24 und 22-18 vier direkt benachbarte Zahlenpaare. Im dritten Dutzend gibt es dagegen keine Nachbarzahlen, jedoch fällt der Sektor 25-30 auf, bei dem von 9 Zahlen allein 5 dem dritten Dutzend angehören. |


