Saalchef -Verantwortlicher für den Spielbetrieb an allen Tischen. Saladier -Der Croupier, der die verlierenden Jetons nach Stückgrössen ordnet. Sauteuse -Ein starrer Marsch, der den Verlauf der Permanenz nicht berücksichtigt und immer abwechselnd auf Chance und Gegenchance setzt. Scheinspieler -Ein Begriff, den Henri Chateau geprägt hat (siehe auch Querschreiben). Chateau operierte mit 50 Scheinspielern (Spielheften) und trug alle Coups horizontal ein, also nacheinander bei allen 50 Spielern. Er versprach sich durch eine derartige Verbreiterung der Angriffsbasis geringere Ecarts und höhere Gewinnchancen. Schneeballprinzip -auch "Boule de neige". Erzielte Gewinne werden erneut gesetzt, um einen 'Lawineneffekt' bei gutem Lauf zu erzielen. Schubert, Helmut -Bekannter Roulette-Wissenschaftler, der zahlreiche Beiträge für "Die Rollende Kugel" geschrieben und sich ausgiebig mit der d'Alembert-Progression beschäftigt hat. Serienbildung -Wenn eine Einfache Chance dreimal oder mehr hintereinander erschienen ist, spricht man von einer Serie. Signal -Der Systemspieler erhält aus seiner Buchführung Signale für seine Einsätze. Sortante -Französische Bezeichnung für die gewinnende Chance (auch Gagnante). Spannung -Wenn eine Chance gegenüber ihrer Gegenchance einen Vorsprung hat, ist eine 'Spannung' entstanden (positiver Ecart). Sperren -Bei Erscheinen von Zero werden die Einsätze auf den Einfachen Chancen gesperrt. Erscheint nach der Zero die gesetzte Chance, werden die Einsätze wieder frei und können zurückgenommen werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, nach Erscheinen der Zero die Einsätze mit der Bank zu teilen. Spielkapital -Ein ausreichendes Spielkapital, mit dem alle Schwankungen überbrückt werden können, ist bei jedem Spiel eine unabdingbare Voraussetzung. Standardabweichung -Bei der Normalverteilung von Zufallsereignissen geben die drei Standardabweichungen die Abweichungen von den Durchschnittswerten an. Statistik -Eine Spielmethode sollte eine ausreichende Statistik (geprüfte Permanenzen) aufweisen. Statistischer Ecart -Masseinheit für die Güte einer Spielmethode. Ab einem Statistischen Ecart von 6 gilt ein System als unverlierbar. Der Statistische Ecart für die Einfachen Chancen wird ermittelt, indem man die gewonnenen Stücke durch die Wurzel aus den gesetzten Coups teilt. Stück -auch Einheit, Grösse des gewählten Jetons, mit dem man operiert. Streitsatz -Wenn zwei Spieler für ein gesetztes Stück den Gewinn für sich beanspruchen, entsteht ein Streitsatz. Wenn nicht zweifelsfrei nach zu vollziehen ist, wer im Recht ist, wird jedem die Hälfte des Gewinns zugesprochen. Superposition -Auch Überlagerung. Im Gegensatz zu einer Progression wird bei einer Überlagerung derselbe Satz mehrmals wiederholt. Die Einsätze steigen somit zwar langsamer an, aber die Tilgungskraft ist andererseits geringer. System -Ein System besteht aus den Komponenten " Marsch" und 'Satztechnik'. |


